MAKA TAO Für die Menschen auf den Philippinen

Unser Besuch aus Deutschland

Hallo liebe Blogleser,

heute finde ich zum ersten Mal wieder die Zeit und Ruhe euch wieder auf den neuesten Stand der Tatsachen zu bringen.

Gestern ist die deutsche Besuchertruppe aus dem Bistum Limburg wieder abgereist und damit sind zwei aufregende und spannende Wochen zu Ende gegangen.
Ich fuhr am 26.12.11 mit zwei Fahrern und Amiel nach Manila um die Gruppe vom NAIA Airport abzuholen. Die Gruppe hat uns dank meiner herausstechenden Hautfarbe schnell erkannt und gefunden und es ging schnell ins “Pius der Zwölfte Haus”, wo wir übernachten sollten. Am nächsten Morgen haben wir eine schöne Tour durch Manila gemacht und uns dabei die Sehenswürdigkeiten der Stadt angesehen, darunter die spanische Mauer (“Intramuros”), die Kathedrale des Erzbischofs von Manila, das “Fort Santiago” und natürlich die “Mall of Asia”, die größte Einkaufsmall Asiens.
Nach einer für Manila-Verhältnisse mittelmässigen Fahrt mit einigen Autobatterieproblemen (da die KLimaanlage einen Dauerlauf hatte ohne den Motor als Kohlenhydrat zu haben) kamen wir dann wohlbehalten und happy in Alaminos City an. Ich habe der Gruppe erstmal ihr Quartier im Priesterseminar in Makatew gezeigt und wir sind danach sehr gut essen gegangen in “Maxines by the Sea”. Im Großen und Ganzen ein sehr gelungener Start in zwei schöne Wochen.
Am nächsten Tag gab es von Msgr. Rey eine Einführung in die Partnerbeziehung der Bistümer und ansschließend eine kleine Stadttour von dem Alaminos-Experten Dominic Nikolaus Wachter. Wir hatten auch die Gelegenheit dabei eine der hiesigen “BEC” (Basic Ecclesia Community), zu dt. “Kleine christliche Gemeinden”, kennen zu lernen. Diese Art von Gemeinde versucht gerade unser dt. Bistum Limburg zu etablieren und lässt sich dabei von dem Bistum Alaminos helfen, da dieses Prinzip schon seit Jahren verwendet wird.
Am Nachmittag gab es noch eine kleine Rundtour durch die kath. Radiostation des Bistums, in dem ja auch ich mittlerweile heimisch bin.
Am folgenden Freitag fuhren wir morgens dann nach Bugallon (meiner nächsten Arbeitsstelle für Mai und Juni) um dort mit dem Priester, der Gemeinde und Jugend zusammen zu treffen und einen sog. “Youth Encounter” zu haben. Danach fuhren wir zu der Nachbargemeinde Salasa, wo wir sehr herzlich von den Stipendiaten zweier dt. Gemeinden in Frankfurt aufgenommen wurden. Nach einer Vorstellugsrunde ging es gleich wieder weiter mit Liedern, Tanz und ESSEN, natürlich ganz nach der philippinischen Mentalität ;)
Am 31.12.11 hatten wir ein ähnliches Zusammentreffen mit Jugendlichen und Stipendiaten in Bani und fuhren danach weiter nach Burgos, wo wir mit Fr. Aaron zusammentrafen und mit ihm zu einem “Beach Ressort” am “A” der Welt fuhren. So einen schönen Strand, türkisenes Wasser, etc. habe ich glaube ich bisher in meinem Leben noch nicht gesehen. WUNDERSCHÖN (siehe meine Bilder)!!!
Dort haben wir dann den Neujahrsabend und -morgen verbracht; sehr unspektakulär, aber dafür wie im Paradis.
Der nächste Tag war dann wieder voll im Programm und was stand dort an…tada Überraschung…ein “Youth Encounter” :D
Ihr wundert euch bestimmt, aber wir hatten so gut wie jeden Tag einen oder mehrere, denn die Reisegruppe bestand aus jugen “Professionals” mit einem besonderen Schwerpunkt auf Jugendarbeit hier auf den Philippinen (mehr oder weniger).
Nach einem gemütlichen und lustigen Beisammensein mit den “OC”-Brüdern in Burgos und einem guten Essen in ihrem ökologisch-guten Restaurant ging es schlapp und müde nach Alaminos zurück.
Am nächsten Morgen, dem 02.01.12, stand dann eine kurze Übersicht über die Arbeit des “Social Action Centers” auf dem Plan, zusammen mit einer Visitation einer “Öko-Farm”. Danach fuhr die Gruppe auf die “Hundred Islands” und ich setzte mich ins Büro und organisierte Nicoles und meinen Urlaub und das Seminar.

Der nächste Tag sollte wieder ein langer werden, denn nach der Besichtigung der Highschool, sowie des College, ging es für uns alle nach Olongapo City, Zambales, wo wir bis Donnerstag abend PREDA Foundation Inc. vergestellt und erleben sollten.
Diese Erfahrung war für uns alle wahrscheinlich die bewegenste, schönste und erschreckenste zugleich. Fr. Shay Cullen, der Gründer von PREDA, hat in über 40 Jahren eine riesige Organisation aufgebaut, die alle Schritte einer “Rehabilitation” von missbrauchten, geschändeten und misshandelten, sowie kriminellen Kindern und Jugendlichen mit einschließt und umfasst. So gibt es ein “Heim” für Jungen und demnächst auch ein neues für die Mädchen. Es wäre hier zu lange zu beschreiben, was dort alles für gute Dinge geleistet werden, aber ich empfehle jedem mal einen Blick auf die Homepage von PREDA (http://www.preda.org/de/). Für mich und Nicole war es auf jedenfall ein guter Tripp, denn so konnten wir schon mal unsere Kollegen und unser Arbeitsumfeld kennenlernen, da wir beide Mitte Februar bis Mitte März dort ein 4-wöchiges Praktikum machen werden.
Da wir schon Donnerstag nachts zurückfuhren, konnten wir den ganzen Freitag in Bolinao verbringen, zuerst am Patar-Beach (schönster Strand der Region) und danach wieder bei einem “Youth Encounter”.
Am letzten Aufenthaltstag der Gruppe, dem Samstag, ging es dann für alle nochmal richtig auf die Hundred Islands, wo wir in kleinen Teams mit den philippinischen Jugendlichen deutsche und philippinische Gerichte gekocht haben (mehr oder weniger erfolgreich :P ).
Am Abend gab es noch eine kleine “Farewell Party” mit den Seminaristen, Jugendlichen, dem Priesterkollegium und uns für die dt. Gruppe.
Am Sonntag stand dann nach der Messe die Abfahrt zum Flughafen nach Manila an. Msgr. Rey als Fahrer mit den restlichen Vier, da Simone schon abgereist war (aus Jobgründen) und Daniela noch eine Woche hier ist.

Nun noch kurz zu mir und den Plänen. Mir geht es soweit gesundheitlich und sonst ganz gut. Momentan rast die Zeit wie irre.
Nächste Woche werden Nicole und ich nach Davao City fliegen um dort unser Seminar zu haben und danach über Cebu nach Bohol zu kommen und dort noch ein paar Entspannung und Spaß zu genießen.
Danach kommen wir im Februar wieder zum Ernst der Sache zurück, da wir nach dem Spendenlauf am 18.02.12 nach Olongapo zu PREDA fahren und erst kurz vor meinem Geburtstag wieder zurückkommen.

Ich hoffe euch allen geht es auch gut.
Liebe Grüße von den Philippinen,

euer Dominic

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