MAKA TAO Für die Menschen auf den Philippinen

Die Zeit fliegt und so vieles passiert.

Nach langer Zeit möchte ich euch einmal wieder berichten, welche Erfahrungen mein Leben bereichert haben. Das Leben ist mal scheinbar monoton, oft bunt, meist unvorhersehbar und doch immer wunderbar.

Mein Projekt hat mich für lange Zeit erfüllt, die Kinder erwärmen meine Seele und die Temperaturen steigen immer öfter über 40°. Doch möchte ich euch nun nicht mehr über meinen Alltag berichten und viel mehr über die Kuriositäten. Aber womit fange ich an?

Vor einiger Zeit besuchten mich die Zeugen Jehovas. Doch anders wie man es in Deutschland vielleicht erwarten würde. Sie suchen nach Ausländern, um ihnen Hilfe anzubieten, falls sie denn welche benötigen. Dass sie dabei Vertreter der Zeugen Jehovas hat keine Bedeutung und wird nicht erwähnt. Warum denn auch? So machten sie sich auf eine 2 stündige Reise um sich eine weitere durch mein Barangay zu fragen und schließlich einen Ausländer zu finden- mich. Ein Mann aus Sri Lanka mit zwei Frauen, welche mich zur Thematik Depression aufklären mochten, zur Problematik als Ausländer in einer fremden Kultur, den Verlust der Heimat, das Opfer , welches man eingeht. In keiner Weise bedrängend oder religiös, noch ging es um richtig oder falsch. Nach einem gemeinsamen Essen verließen sie uns wieder. Keiner wusste wer sie waren, weshalb sie gekommen waren und ich machte mir zu Anfang sorge, dass sie einer politischen Institution entstammen. Nur ein kleines Logo auf einem ihrer Flyer hatte sie verraten. Ihre persönliche Mission schlicht umherzuziehen und Menschen zu helfen, habe ich geschätzt. Wer ist denn schon in einer modernen Gesellschaft bereit seine freie Zeit zum Wohle anderer Menschen zu opfern.

Eines Morgens kam ich ins Esszimmer und wurde Zeuge, wie mein einer Gastbruder Edwin Beethoven hörte während er sein Hemd bügelte. Mein anderer Bruder neben ihm spielte die klassische Luftvioline. Alles so als wäre es absolut normal. Ein Bild für die Götter. Es war herrlich und ich brach in heiteres Lachen aus. Das war dann wohl das letzte, was ich erwartet hätte.

Da mein Mitfreiwilliger Leander sich mit seiner Klasse zu den Sped- Olypmics Region 1 in Vigan qualifizierte, begleitete ich ihn. Sped-Olympics sind etwas so ähnliches, wie unsere Bundesjugendspiele für körperlich und psychisch benachteiligte Kinder. Da die Stadt Vigan auch für ihre spanisch kolonialistische Architektur bekannt ist, habe ich mir die Chance dabei zu sein natürlich nicht nehmen lassen und wir hatten eine wunderbare Zeit. Ich hatte die Möglichkeit ein wenig Zeichensprache (ASL) zu lernen und wir lernten sogar Fußballer kennen, was Leanders Augen zum funkeln brachten. Darüber hinaus hatten wir viele Möglichkeiten Vigan neben den Olympics zu erkunden, welches sich bezahlt machte. Leander ist über die Zeit ein wirklich sehr sehr guter Freund geworden, eine Stütze in der Kultur, Inspiration und immer mehr wie ein Bruder. Ich bin unglaublich froh mit ihm zusammen in der Diözese gelandet zu sein und freue mich auf die gemeinsame Zeit bei PREDA, welche schon nächste Woche beginnt.

Nach dem Trip lag ich erst einmal für 4 Tage im Bett. Eine Erkältung hatte mich eingeholt. Zum Glück nichts schlimmeres, auch wenn ich verunsichert war, da ich meine Atemmuskulatur scheinbar verletzt hatte und für einige weitere Tage nur flach atmen konnte. Ein tiefer Atemzug kann purer Genuß sein. Bis heute merke ich vor Allem beim Sport treiben, dass mir das heiße Klima, die intensive Sonnenstrahlung, wie auch die unterschiedliche Ernährung zusetzt.

Doch gab es während dieser Tage eine wunderbare Botschaft. Mein Weihnachtspäckchen ist nach 4 Monaten doch noch angekommen. Wie schön es war geschriebene Worte meiner Familie zu sehen, Weihnachtskekse zu kosten oder eben auch nur an einem Tannenzweig zu riechen. Aus letzterem wollte mein Gastvater prompt einen Tee kochen und meinte es rieche wie Rosmarin. Solche Kräuter sind hier eben sehr unüblich.

Am letzten Tag bevor ich mich wieder auf eine Reise machte, fand die „Recollection of faith“ meiner Arbeitsstelle, dem Heim Mutter Theresas, statt. Geführt wurde diese wunderbar von einem portugiesischem Pfarrer, welcher bereits in vielen Ländern dieser Welt als Missionar längere Zeit tätig war. Nun eben seit 3 Jahren in Manila und tatsächlich hat er eine wunderbare Ausstrahlung.

Diese „Recollection“ war nur für Mitarbeiter und es war erstaunlich wie schnell es emotional wurde. Fast jeder weinte einmal, teilte Geschichten, die er sonst verbarg. Es schien ein ganz wunderbares Ventil zu sein für Gefühle für die es sonst keinen Platz geben zu scheint. Oft handelte es sich um familiäre Konflikte oder Katastrophen. Und nach dem Tag packte ich dann wieder einmal meinen Rucksack, um Menschen zu treffen die mich verstehen, die ich liebe, die mir das Gefühl von Heimat geben. Trotz aller Freundschaft, Herzlichkeit, Gewohnheit, Austausches, Genusses…habe ich mich in meiner Lebenssituation nie so wirklich heimisch gefühlt. Nie habe ich nach einer Reise das Gefühl glücklich und müde in mein „eigenes“ Bett zu fallen. Nach Pacalat war es immer mehr meine Arbeit, mein Leben, meine Prüfung, meine Lehrstunde, meine Möglichkeit, Wachstum, aber nie recht meine Heimat, nie so wirklich da, wo mein Herz sich daheim fühlt. Auch wenn ich alles andere als unglücklich bin, habe ich das Gefühl meine Heimat mit meiner Entscheidung ins Ausland zu gehen, verlassen zu haben. Ein Stück dieser Heimat sollte ich auf dieser Reise wiederfinden. Reisen, die Heimat der Heimatlosen.

Zunächst verbrachte ich ein paar Tage in Manila, um Freiwilligen-Freunde, wie auch gute Pilippino Freunde zu treffen. Ich lerne Manila und seine Kultur zunehmend besser kennen. Für mich ist es eine lebendige Auszeit zum provinziellen Leben, zu dem Langsamen, Behaglichen. Manila bedeutet Leben, Szene, internationales Publikum, gescheiterte und verwirklichte Existenzen, Exzess, Kampf. Viele studierende Ausländer, vornehmlich tatsächlich Franzosen, Künstler, Musiker. Manila hat viele Seiten, die kontrastreicher nicht sein könnten. Doch werden wohl wenige verstehen, wie man eine so verrufene Mega-City loben kann. Ein Moloch, das oft dunkler nicht sein könnte. Und doch wurde es ein Stück Heimat.

Zudem hatte eine befreundete Freiwillige ihre Eltern zu Besuch. Herrlich. Einfach so echt deutsch, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann. Deutsche Freude, deutsche Empörung. Und schön einmal wieder überrascht von Dingen erzählt zu bekommen, die absolute Normalität geworden ist. Die Jeepneys, Tricycles, die Enge, die vielen Fotos, das Essen, die Toiletten, das Klima. So bekannt, so vertraut, so wunderbar.Ich glaube ich werde schmunzeln müssen, wenn ich in meine Kultur zurückkehre und wie ich mich schon darauf freue.

In der dritten Nacht in Manila beschlossen wir spontan nun doch schon früher nach Baler, ein Surferort und ursprüngliche Destination, aufzubrechen. Also zurück zur WG, in der wir schlafen durften, Sachen packen und den nächsten Bus nehmen. Etwas, was ich in Deutschland immer vermissen werde, ist die einfache, verhältnismäßig günstige Transportation. Du willst irgendwo hin? Geh zur Busstation des passenden Anbieters und setz dich in den nächsten Bus oder, falls du auf der Strecke wohnst, halte den Bus einfach an, steige zu und genieße die Aussicht. Warum komplizierter machen? Würde es etwas vergleichbares in Deutschland geben, würden öffentliche Verkehrsmittel deutlich stärker genutzt werden. Sitzplatz buchen, Bürokratie, Bus verpassen, weil man ein paar Minuten zu spät ist. Wie soll das attraktiv sein?

Bereits am Vormittag kamen wir in Baler an, liefen den Strand entlang und suchten nach einer günstigen Bleibe. Das Ziel lautete einen Platz zum Campen zu finden. Nach vielen teuren Angeboten von Hotels und ähnlichem, vermittelte uns eine freundliche Pilippina an einen Freund weiter. Mark Aguila, der amtierende lokale Surf-Longboard Champion. Unseren Wunsch einfach nur zu campen schlug er aus und bot uns „für den Notfall“ ein Bahay Kobo an. Am Meer regnet es nun einmal oft. Natürlich behielt er recht. Für 3€ die Nacht ein Bett direkt am Strand mit einer entspannten Community, aber die sollten wir ja erst kennenlernen. Die Menschen schienen ein wenig anders. So befreit, gastfreundlich und unglaublich herzlich, offen, unproblematisch. Keine Vorurteile, meist keine weiße Sonderbehandlung. Wir genossen es sehr.

Nach meinem ersten halbwegs geglückten Surfversuch lernten wir einen Kanadier kennen, welcher uns auf unserer Reise begleiten sollte. Er reiste seit gewisser Zeit durch Südostasien und strandete nun in Baler. Baute sich eine kleine, bescheidene, naja ehrlich gesagt, Bruchbude, wobei er viel Hilfe von Kindern und auch Erwachsenen bekam. Ziemlich geniale Idee, die Kinder liebten ihn und der Platz war sehr gemütlich. Doch leider war sein Dach nicht wasserdicht, was ihm beim ersten großen Sturm zum Verhängnis wurde. Dennoch habe ich ihn für seine Begeisterung und Energie bewundert. Ein Mensch, der eben einfach handelt und nicht darauf wartet das etwas passiert. Ab unserem zweiten Abend schlief er bei uns in meiner Hängematte mit Tarp und ergänzte unsere Runde, die bisher aus Josy, Julian und mir bestand, perfekt. Zudem besaß er eine Slackline. Etwas, was nicht nur uns begeisterte, sondern auch die heimischen Kinder, welche auch schnell zu unseren treuen Gefährten wurden. So bauten wir eine große Sandburg und machten über einem großem Feuer Stockbrot. Die Liebe, Begeisterung und Tatendrang von Kindern ist einfach so unvergleichlich.

Schnell hatte sich auch ein sehr entspannter Lifestyle etabliert. Ruhig, entspannt, jeder macht, was er gerade möchte und wer Lust hat kommt mit. Ab und zu springt man ins Wasser und nimmt ein paar Wellen. Es fühlte sich so leicht an.

Montag morgen stand dann auf einmal ein sehr guter philippinischer Freund vor unserer Tür. Peter hatte mir schon einige Zeit zuvor berichtet, dass er hier mit einer Familie sehr gut befreundet ist, seitdem er mit wenig Geld mehrere Wochen in Baler verbrachte. Als er mir es damals erzählte, konnte man Flammen voll Begeisterung in seinen Augen sehen. Nun hatte sich herausgestellt, dass wir in der exakt selben Familie gelandet sind und das Bahay Kobo belegten in dem er plante unterzukommen. Darüber gesprochen, außer das er evtl. auch für ein paar Tage kommen wollte, hatten wir nicht. Zufall?

Es hätte kaum besser sein können. Julian spielte viel auf der Ukulele, ein begabter Musiker, und seine Augen leuchteten mindestens genauso sehr, wie die der Kinder, welche ihn stets umgaben. Wir hatten einen Welpen in schlechtem Zustand aufgenommen, als er in der ersten Nacht zitternd vor unserer Hütte stand, gaben ihm den Namen Hiya und sahen zu wie es ihr täglich ein wenig besser ging. Besonders Josy verliebte sich und hätte es auch nur eine längerfristige Möglichkeit gegeben ihn mitzunehmen und auch nach Deutschland zu überführen, hätten wir es wohl getan. Geld beschränkt Möglichkeiten. Auch Josy und ich sollten uns während der Tage näher kommen, verlängerten die wunderbare Zeit, welche wir bereits auf dem Seminar miteinander erleben durften und vor Allem ich lernte viel von ihr. So ähnlich und so unbekannt, faszinierend und inspirierend. Ich denke wir gaben uns viel und wer weiss wo uns diese Reise noch hinträgt.

Eines Abends verschlug es uns in das neu eröffnete Art-Coffee. Die neuen Besitzer, natürlich Künstler ursprünglich aus Manila, bauten auch das Hinterhaus zu einem wunderschönen Hostel aus und öffneten erst 3 Tage vorher. Weltreisend, international, bereisten sie die Welt und leben nun ihren freien Surfer Lifestyle. Jeder brachte an diesem Abend etwas zu Essen mit und die Vielfalt der Küche war wunderbar. Keine philippinische Küche, aber viele Kräuter, italienische Pasta, und so weiter. Und zudem lag White Sage, wie Palo Santo, auf dem Tisch. Beides Räucherwerk, welches auch ich stets in meinem Rucksack trage. Besonders White Sage ist ein heiliges Kraut der Native-Americans, welches so manchen Ort meiner Heimat prägte. Es hier zu finden war für mich wie ein Geschenk. Umgeben von Menschen, welche sich selbst verwirklichen, sich selbst zum Ausdruck bringen und die Welt zu ihrer Spielwiese formen, fühlte ich mich äußerst wohl. Julian sollte sich hier am Ende unserer Reise ein Tattoo stechen lassen. Eine Djembe direkt hinter seinem Herz. Auch fand ich direkt davor einen tollen Second-Hand Laden (Ukay-Ukay) und meine Hemden-Sammlung ist nun eröffnet.

Am nächsten morgen liehen wir uns 2 Motorräder, um ein Balete Baum, wie einen abgelegenen Strand zu besuchen. Unser Roadtrip. Auch wenn nach den ersten Metern unser Gaskabel riss und wir mit einem Seil am Lenker vom nächsten Tricycle Fahrer abgeschleppt wurden, ergänzte es unser Abenteuer nur. Heimlich, versteckt vor den Augen der Aufseher erklommen wir den Balete Baum von innen, um oben eine wunderschöne Ruhe zu genießen und zu meditieren. Anschließend ging es 20 Km weiter zu einem Strand, den Peter bei seinem ersten Aufenthalt ausfindig gemacht hatte. Die Natur, welche uns umgab, war wunderbar und auch zu dritt auf einem Motorrad, führten wir inspirierende Gespräche und zelebrierten, dass wir nicht nur am Leben sind, sondern unser Leben leben, mit Dingen bereichern, welche wir niemals vergessen werden und uns auf ewig verbinden. Das schönste am Leben ist wohl, dass es so real ist.

Am Strand angekommen, kletterte ich eine kleine Klippe hoch. Einfache aber expositionierte Kletterei. Intensiv, doch kostete es mich einiges an Überwindung herabzuklettern. Nun ist noch alles an mir dran und ich bin motiviert auf mehr. In der Gruppe malten wir uns gegenseitig an, drückten uns aus, hatten uns lieb, verbunden durch die Liebe zur Freiheit.

Mit einem Fingerschnippen war unsere Zeit vergangen, es war Zeit für Abschied und nach einem langen Trip zurück nach Manila, standen wir wieder vor der Freiwilligen-WG. Alles schien geträumt, als wären keine 24 Stunden vergangen und doch hatten wir all diese Erinnerungen im Gepäck. Noch eine vorerst letzte lange Nacht in Manila erwartete uns. Peter hatte uns in das „Cultural Center of the Philippines“ zu einer Ausstellung eingeladen. Die Werke beschäftigten sich mit der Isolation und Verblendung der modernen Gesellschaft. Bewegend. Anschließend lief eine Dokumentation von ihm in Zusammenarbeit mit einem kanadischen Regisseur über Autos in der Stadt. Eine Familie aus dem Slum verschuldet sich für ein nobles Auto. Warum scheint ein Auto so wichtig, warum ist es Zeichen der Eigenständigkeit, macht Menschen scheinbar besser? Es verbildlicht ein extremes Spiegelbild der Gesellschaft. So kontrovers, so offensichtlich kurzfristig. Ein Ausdruck, welcher sich auf alle Schichten beziehen lässt. Materialismus.

Anschließend fanden wir B-side. Eine uns in Baler empfohlene Bar, in welcher einige Metalbands auftraten. Laut, verzerrt, schnell und voller schwarzer, langhaariger Menschen und, natürlich, günstiges Bier. Ich konnte Sean, mein wohl bester, alter Freund in Deutschland förmlich hinter mir sitzen spüren. So unphilippinisch und eine wirklich kleine Szene und dennoch fühlte ich mich verbunden, da auch ich einige Jahre Metal hörte und feierte. Es ist einfach etwas so verbindendes, soziales gemeinsam durch den „Moshpit“ zu springen und allem mit voller Energie freien Lauf zu lassen. Wer mir folgen kann, versteht was ich damit sagen möchte.

Anschließend einige Stunden zu einem Dj im XXXX (ein Club) tanzen und dann mit Freunden in ein kleines, dunkles Apartment eines Djs fallen, um dort den Rest der Nacht zu verbringen. Wir waren wieder Teil einer kleinen Szene und ich habe selten so viele tolle Menschen kennengelernt, wie dort. Künstler, Freigeister in der Realität Manilas. Viele planen den Sprung nach Berlin, um ihre Kunst auf einer größeren Bühne zu präsentieren und das nötige Talent dazu haben sie definitiv. Warum Berlin und nicht New York oder Barcelona verstehe ich noch nicht, aber auch mich treibt es schließlich dort hin.

Die Nacht war intensiv, verbindend. Es ist eine besondere Atmosphäre, wenn jeder Anwesende, die anderen, so unterschiedlich sie sein mögen, dafür respektiert, wer sie sind und mehr noch, sie dafür bewundert und liebt. Ein für mich immer wieder magischer Moment, welchen es zu suchen gilt und sicherlich gibt es viele Menschen, welche eine so maskenlose Akzeptanz noch nie zu spüren bekamen. Wer sich traut seine Seele zu öffnen, sein innerstes zu offenbaren, wird nicht nur Ablehnung erfahren, sondern auch die reinste Form des Lebens. Ich denke dort rührt die Inspiration der meisten Künstler her, vielleicht auch das verklärte Ziel vieler Religionen. Es ist schön zu sehen, wie andere Menschen in dieser Atmosphäre aufblühen.

Für uns jedenfalls war es das perfekte Ende unserer Reise. Eine Reise so lebendig, dass ich sie nie vergessen werde. Diese Energie mit in den Alltag zu nehmen und in voller Zufriedenheit zurückzukehren, diesen Alltag neu zu formen,so wie man sich selbst gewandelt hat, ist ein Geschenk.

Nun habe ich meine letzte Woche im Heim Mutter Teresas verlebt. Ich genoss es, auch wenn ich immer mal wieder fehlte, hatten mich alle herzlich aufgenommen, vor Allem die Kinder mit ihren leuchtenden Augen. Fast hätte ich „meine“ Kinder gesagt, so vertraut und geliebt sind sie mir geworden. Nun, nach Ostern, werde ich bis Juni im Praktikum bei PREDA tätig sein. Ich bin mir sicher, es wird eine ebenso intensive und auch anstrengende Zeit. Ich bin gespannt, was mich noch alles erwartet und auch die Universitäts-Bewerbungen stehen schon bald vor der Tür. Danach, für meine letzten 2 Monate, würde ich mir wünschen in einem japanischen Projekt in meiner Nähe zu arbeiten. Das wird sich aber noch herausstellen.

Hooya. Das wars. Mehr gibt es über mich und meine gemachten Erlebnisse wohl nicht zu sagen. Bilder wie immer auf meiner Facebook Seite.

3 Antworten auf Die Zeit fliegt und so vieles passiert.

  1. Kerstin

    Wenn einer eine Reise tut dann kann er viel erzählen 😉 vielen dank

  2. Ramey

    Dear Jonathan!
    What can I say? THANK YOU for sharing! It is amazing what you are experiencing and amazing how you experience it. You are so beautiful.

    Kepp going strong,
    Ramey

  3. Ute Stellmacher

    Hallo Jonathan, war wieder spannend deinen Blog zu lesen. Für deine letzte Zeit wünsche ich dir noch tolle Erlebnisse und immer wieder Spaß. L.G Ute

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